Die neuen (Web)Seiten der Politiker
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Barack Obama ist mit meiner kalifornischen Freundin befreundet. Das habe ich eben ihrem MySpace-Profil entnommen. Damit gehört er wohl ab sofort auch zu meinem erweiterten Netzwerk. Weil offenbar für Wahlkämpfer Social Networking im Internet immer mehr an Bedeutung gewinnt, habe ich die Internetkompetenzen der US-Kandidaten einmal unter die Lupe genommen.
Eben habe ich das MySpace-Profil einer Freundin aus den USA besucht. Sie ist ihres Zeichens Veganerin, Tierschützerin, Sonderpädagogin und politisch neutral - dachte ich zumindest. Doch dann sah ich bei ihren besten Freunden das Profil eines Typen namens Barack, Barack Obama. Damit gehört er wohl ab sofort zu meinem erweiterten Netzwerk.
Für Wahlkämpfer gewinnt das Internet und neuerdings eben auch das Social Networking immer mehr an Bedeutung. Also habe ich die Internetpräsenzen der US-Kandidaten besucht. Wie weit George W. Bush bei seiner letzten Wahlkampagne auf das Internet setzte, habe ich noch nicht verfolgt. Aber ein MySpace-Profil passt irgendwie nicht zu einem 61-jährigen Republikaner. Aber ich irre mich, wie sich herausstellt: auch er hat eines
.

Barack Obama inszeniert sich auf der Vorschaltseite seiner offiziellen Homepage
als sympathischen Familienmenschen. Seine Startseite ist sehr klar und mit JavaScript gestrickt. "BarackTV" versorgt den Besucher mit Wahlkampfreden, unterteilt in "Themen" und "Menschen". Sein erklärtes Ziel "Obama Everywhere" (unten rechts auf der Seite) hat er mit insgesamt 16 Community-Mitgliedschaften untermauert, im Networking ist er damit unbestrittener Spitzenreiter.
Obama macht sich ebenfalls gut bei MySpace: Sein Profil
wirkt nicht anders als andere Seiten von "Rockstars" von seinem Bekanntheitsgrad. Das macht zunächst schon mal das große Eigenwerbe-Banner und der Wasserzeichen-Effekt aus. Dazu gibt es seinen Wahlkampfsong "Yes We Can" mit u.a. will.i.am, John Legend und Scarlett Johansson als YouTube-Goodie.

"Help Make History". Dass man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten per Internet Geschichte schreiben kann haben ja bereits MSN, Yahoo, Google und Co. bewiesen.
Neben Clintons "HillaryTV" und weiteren auf der Startseite angeteaserten Videos, den direkten Links zu anderen Hillary-Supporter-Seiten (z.B. Fangear kaufen im "Hillary Store"), verweist die netzaffine New Yorkerin auf ihre Mitgliedschaft bei Facebook, Flickr, YouTube, Eons, Twitter und MySpace.
Aber gerade Hillary Clintons MySpace
sieht dagegen aus wie ein eindimensionales Tagebuch. Der Eindruck: sauber, ordentlich, brav... sprich: langweilig. Bei der Zielgruppe der Webcommunity, die an Seiten wie M.I.A.s
gewöhnt sind, dürfte das nicht viel reißen. Dabei sein ist alles? Sogar auf ihrer Website als Senatorin von New York
hat Frau Clinton bereits YouTube-Videos ganz offiziell eingebunden, wo früher noch ein einfaches Foto die Seite auflockerte. Dafür hat sie bei MySpace viele bunt gemischte Freunde, die ihr motivierende Nachrichten für ihren Wahlkampf posten.

bekommen die aktuellen Videonachrichten von John McCain den Ehrenplatz. McCain hat sich auch deshalb hervorgetan, dass er als erster republikanischer Kandidat an den "MTV/MySpace Presidential Dialogues" teilnahm.
Der 71-jährige Senator aus Arizona bietet seinen Besuchern sogar an, ihre eigene Homepage in seinem Netzwerk McCainSpace
zu erstellen. Alle seine Präsenzen sind etwas düster geraten - wohl nicht um eine Klientel aus der Gothic-Szene an sich zu binden -, so auch sein Profil bei MySpace
.
Der älteste Bewerber um das Oval Office versteht sich am besten darauf, auch interaktive Elemente einzubinden, was sein Flash-Quiz The John & Hillary Show
illustriert. Da Präsidentschaftsanwärter "Super Mac" im republikanischen Lager nun mit Abstand an der Spitze liegt, kann er die Komplimente seiner vormaligen Rivalen Rudy Giuliani und Weggefährten, wie Jeb Bush, ins "Supporter Spotlight" einbauen.
Selten war das Rennen um die US-Präsidentschaft in drei Lager gespalten wie zur Wahl 2009. In den letzten Wahlkämpfen ging es darum, ob sich nun der republikanische oder der demokratische Kandidat durchsetzen kann. Dieses Mal hoffen und bangen zur endgültigen Nominierung eines demokratischen Kandidaten drei Politiker, am 20. Januar 2009 mit der Vereidigung auch die offizielle Webseite des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika)
beziehen zu können. Für wen meine Freundin in Kalifornien ihre Stimme abgeben wird, können wir uns denken. Und es sieht ganz danach aus, als ob ihr Kandidat im Finale mitspielt.
. Und das, obwohl seine Seite als "Blog rund um Nahost" gedacht ist. Wahrscheinlich das Aktuellste, was in Bezug auf internationale Politik, speziell die Wahlen in USA
derzeit bei zohub zu finden ist.
Die Onlinezeitung24.de
funktioniert nach dem Prinzip "Leser schreiben für Leser". Der Schwerpunkt dieser Nachrichtenseite liegt bei nationalen und regionalen Themen unterteilt in die Bereiche Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft/Internet, Umweltschutz, Vermischtes, Lokales und Medien. Der eine oder andere Artikel befasst sich aber mit internationaler Politik.
Einseitig, aber dennoch vielseitig: Weltinformationsblatt.de
. Unter der Maxime "Die Welt verlinkt auf einem Blatt" gibt es schwarz und blau auf einer weißen DIN A4-Seite rund 30 Internetadressen. Für News von den US-Wahlen wir von hier aus auf das Dossier der Zeitung Welt
verlinkt.
Kommentare (1)
Für Wahlkämpfer gewinnt das Internet und neuerdings eben auch das Social Networking immer mehr an Bedeutung. Also habe ich die Internetpräsenzen der US-Kandidaten besucht. Wie weit George W. Bush bei seiner letzten Wahlkampagne auf das Internet setzte, habe ich noch nicht verfolgt. Aber ein MySpace-Profil passt irgendwie nicht zu einem 61-jährigen Republikaner. Aber ich irre mich, wie sich herausstellt: auch er hat eines
.
Politiker zeigen ganz neue (Web)Seiten
Nicht nur MySpace erweist sich bei den aktuellen Präsidentschaftskampagnen in den Vereinigten Staaten als ernstzunehmendes Instrument, um Flagge zu zeigen. Bei Facebook schließen sich Lobbyisten und politische Gruppen zusammen und treten auf diese Weise direkt mit den Kandidaten in Kontakt (oder mit deren Online-Redakteuren). So einfach war es noch nie, einem Politiker nah zu sein - oder sich ihm zumindest nah zu fühlen. Sie bloggen, posten Videobotschaften, bieten RSS-Feeds und Infos aufs Handy an - und das alles auf Englisch und Spanisch.Barack Obama inszeniert sich auf der Vorschaltseite seiner offiziellen Homepage
als sympathischen Familienmenschen. Seine Startseite ist sehr klar und mit JavaScript gestrickt. "BarackTV" versorgt den Besucher mit Wahlkampfreden, unterteilt in "Themen" und "Menschen". Sein erklärtes Ziel "Obama Everywhere" (unten rechts auf der Seite) hat er mit insgesamt 16 Community-Mitgliedschaften untermauert, im Networking ist er damit unbestrittener Spitzenreiter.Obama macht sich ebenfalls gut bei MySpace: Sein Profil
wirkt nicht anders als andere Seiten von "Rockstars" von seinem Bekanntheitsgrad. Das macht zunächst schon mal das große Eigenwerbe-Banner und der Wasserzeichen-Effekt aus. Dazu gibt es seinen Wahlkampfsong "Yes We Can" mit u.a. will.i.am, John Legend und Scarlett Johansson als YouTube-Goodie.
Omnipräsenz heißt heute auch Internetpräsenz
Obamas Erzrivalin Hillary Rodham Clinton fordert auf der Homepage ihres Internetauftritts
"Help Make History". Dass man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten per Internet Geschichte schreiben kann haben ja bereits MSN, Yahoo, Google und Co. bewiesen.Neben Clintons "HillaryTV" und weiteren auf der Startseite angeteaserten Videos, den direkten Links zu anderen Hillary-Supporter-Seiten (z.B. Fangear kaufen im "Hillary Store"), verweist die netzaffine New Yorkerin auf ihre Mitgliedschaft bei Facebook, Flickr, YouTube, Eons, Twitter und MySpace.
Aber gerade Hillary Clintons MySpace
sieht dagegen aus wie ein eindimensionales Tagebuch. Der Eindruck: sauber, ordentlich, brav... sprich: langweilig. Bei der Zielgruppe der Webcommunity, die an Seiten wie M.I.A.s
gewöhnt sind, dürfte das nicht viel reißen. Dabei sein ist alles? Sogar auf ihrer Website als Senatorin von New York
hat Frau Clinton bereits YouTube-Videos ganz offiziell eingebunden, wo früher noch ein einfaches Foto die Seite auflockerte. Dafür hat sie bei MySpace viele bunt gemischte Freunde, die ihr motivierende Nachrichten für ihren Wahlkampf posten.
Die Webmaster der Konkurrenz schlafen nicht
Doch auch die Konkurrenz setzt auf Internetbotschaften ans Volk: Auf der offiziellen Website der Republikaner
bekommen die aktuellen Videonachrichten von John McCain den Ehrenplatz. McCain hat sich auch deshalb hervorgetan, dass er als erster republikanischer Kandidat an den "MTV/MySpace Presidential Dialogues" teilnahm. Der 71-jährige Senator aus Arizona bietet seinen Besuchern sogar an, ihre eigene Homepage in seinem Netzwerk McCainSpace
zu erstellen. Alle seine Präsenzen sind etwas düster geraten - wohl nicht um eine Klientel aus der Gothic-Szene an sich zu binden -, so auch sein Profil bei MySpace
. Der älteste Bewerber um das Oval Office versteht sich am besten darauf, auch interaktive Elemente einzubinden, was sein Flash-Quiz The John & Hillary Show
illustriert. Da Präsidentschaftsanwärter "Super Mac" im republikanischen Lager nun mit Abstand an der Spitze liegt, kann er die Komplimente seiner vormaligen Rivalen Rudy Giuliani und Weggefährten, wie Jeb Bush, ins "Supporter Spotlight" einbauen.Selten war das Rennen um die US-Präsidentschaft in drei Lager gespalten wie zur Wahl 2009. In den letzten Wahlkämpfen ging es darum, ob sich nun der republikanische oder der demokratische Kandidat durchsetzen kann. Dieses Mal hoffen und bangen zur endgültigen Nominierung eines demokratischen Kandidaten drei Politiker, am 20. Januar 2009 mit der Vereidigung auch die offizielle Webseite des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika)
beziehen zu können. Für wen meine Freundin in Kalifornien ihre Stimme abgeben wird, können wir uns denken. Und es sieht ganz danach aus, als ob ihr Kandidat im Finale mitspielt.Mehr zum Thema US-Präsidentschaftswahlen
Meldungen aus aller Welt schreiben Sarsura und Lazy auf Sarsura-Syrien.de
. Und das, obwohl seine Seite als "Blog rund um Nahost" gedacht ist. Wahrscheinlich das Aktuellste, was in Bezug auf internationale Politik, speziell die Wahlen in USA
derzeit bei zohub zu finden ist.Die Onlinezeitung24.de
funktioniert nach dem Prinzip "Leser schreiben für Leser". Der Schwerpunkt dieser Nachrichtenseite liegt bei nationalen und regionalen Themen unterteilt in die Bereiche Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft/Internet, Umweltschutz, Vermischtes, Lokales und Medien. Der eine oder andere Artikel befasst sich aber mit internationaler Politik.Einseitig, aber dennoch vielseitig: Weltinformationsblatt.de
. Unter der Maxime "Die Welt verlinkt auf einem Blatt" gibt es schwarz und blau auf einer weißen DIN A4-Seite rund 30 Internetadressen. Für News von den US-Wahlen wir von hier aus auf das Dossier der Zeitung Welt
verlinkt.25.03.2008
Autor: Gabriele
Kommentare (1)
"Und es sieht ganz danach aus, als ob ihr Kandidat im Finale mitspielt" hat sich bewahrheitet: Der demokratische Präsidentschaftskandidat Obama tritt gegen den Republikaner McCain an.
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